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Der vorliegende Bericht fasst die Arbeit des Schulsozialarbeiters Jürgen Haag an der Dollinger Realschule von Mai bis Dezember 2009 zusammen. Die Schulsozialarbeiterstelle wurde neu geschaffen und ist mit 75% Stundenumfang ausgestattet. Nachfolgend werden die verschiedenen Arbeitsbereiche der Schulsozialarbeit an der Dollinger Realschule vorgestellt. Im Bericht finden sich auch Überzeugungen und Wertungen des Verfassers. Mit Anregungen und Kritik können sich Interessierte jederzeit an den Schulsozialarbeiter wenden. 1. Arbeit mit Schulklassen Die Arbeit mit den Schulklassen beinhaltet zwei Schwerpunkte: - Klassische Präventionsarbeit - Klassen-Intervention bei manifesten Krisen und Konflikten Klassische Präventionsarbeit: In diesem Arbeitsfeld geht es um die Stärkung der Klassengemeinschaften, das Erreichen eines „Wohlfühlklimas“ in den einzelnen Klassen. Schulsozialarbeit hat hier die Aufgabe, in Kooperation mit Jugendaktiv für jede neue 5er-Klasse im Zeitraum Herbst je einen Waldtag durchzuführen. Waldtag heißt, dass die Schulklasse jeweils einen kompletten Tag von morgens 8.00 bis nachmittags 17.00 Uhr mit Jugendaktiv im Wald verbringt. Verschiedene Kooperations- und Problemlöseaufgaben müssen gelöst werden. Der jeweilige Klassenlehrer (der seine Klasse an diesem Tag selbstverständlich begleitet), hat an diesem Tag die Möglichkeit, sich aus dem Geschehen ein Stück weit herauszunehmen und seine Klasse und die einzelnen Schüler aus der „Distanz“ zu beobachten. Der Tag bietet die ideale Möglichkeit, die Klasse als Ganzes sowie die Schüler mit ihren sozialen Beziehungen zueinander, evt. vorhandenen Auffälligkeiten intensiv kennenzulernen. Klassenkonflikte, mögliche Gefährdungen und Risiken für das Miteinander können falls bereits vorhanden, frühzeitig erkannt und thematisiert werden. Neben den Waldtagen unterstützt Schulsozialarbeit Klassen im Schulalltag durch die Gestaltung von Unterrichtseinheiten zu verschiedenen Themen, z.B.: gute Klassengemeinschaft, Klassenregeln, Mobbingprävention. Schulsozialarbeit war hier in verschiedenen Klassen der Stufen 6 bis 9 aktiv. Klassen-Intervention bei manifesten Krisen und Konflikten Schulsozialarbeit hatte und hat es hier v.a. mit den Themen Mobbing und Gewalt auf Handys / Ciberbullying zu tun. Beim Thema Mobbing geht es um die Fragen, welches Instrumentarium Schulklassen anwenden können, um aufgetretenes Mobbing in der Klasse dauerhaft zu stoppen? Was können Schüler (Opfer, Täter, Möglichmacher) tun; was können die (Klassen)Lehrer tun? Ist den Schülern (v.a. den Tätern und Mitläufern) überhaupt bewusst, was sie mit ihrem schädigenden und verletzenden Handeln anrichten? Zusätzlich zur Arbeit mit der Schulklasse sind bei massiven Mobbingvorfällen Gespräche mit den Eltern geführt worden. Dass mit dem Handy nicht alles erlaubt ist, was technisch möglich ist, dass man mit dem Handy sogar richtige Straftaten begehen kann, ist vielen Schülern nicht bewusst. Der Versand von gewaltverherrlichenden und pornographischen Bildern wie auch das Ciberbullying, also das oftmals schwerer erkennbare Mobbing auf elektronischen Wegen, hat auch in Schulklassen der Dollinger Realschule stattgefunden. In einer 8ten Klasse fanden auf Grund dieser Vorfälle wiederholt Schulklassenaktionen (Information, Sensibilisierung, Suche nach Problemlösungen, Vertrauensübungen…) statt. Bei den Themen Mobbing, Medienkompetenz / verantwortung besteht sicherlich auch in Zukunft noch viel Handlungsbedarf. 2. Einzelfallhilfe Von Mai bis Dezember 2009 hat die Inanspruchnahme der Schulsozialarbeit im Arbeitsfeld Einzelfallhilfe stetig zugenommen. In den ersten acht Monaten kam es zu ca. 50 Beratungsfällen. Der Aufwand ist dabei von Fall zu Fall verschieden und reicht vom einmaligen Beratungsgespräch bis hin zu regelmäßigen, zeitaufwändigen Gesprächen mit Schülern, Eltern, Lehrern und weiteren Beteiligten (z.B. Beratungsstellen, Polizei, Jugendamt..). In den meisten Fällen wurde der Schulsozialarbeiter von den Klassen- oder Fachlehrern angesprochen und um Unterstützung gebeten. In einigen Fällen kamen die Bitten um Unterstützung / Vermittlung von Eltern und auch von Schülern. Einzelfallhilfe an der Dollinger Realschule heißt in erster Linie, SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen für vorhandene Problemlagen, mögliche Risiken und Gefährdungen zu sensibilisieren und Hilfen zu vermitteln. Eine Hauptaufgabe ist es, Eltern zu motivieren, in schwierigen Familiensituationen und Konfliktlagen Hilfe anzunehmen. Eine intensivere längerfristige Beratungstätigkeit durch den Schulsozialarbeiter selbst lässt die Größe der Schule und die Vielzahl der Einzelfälle nicht zu. Dies bedeutet, dass gute Kontakte zu Erziehungsberatungsstellen, schulpsychologischer Beratungsstelle, Jugendamt, etc. die zwingende Voraussetzung für eine effektive Einzelfallhilfe sind. Die Themen, um die es in den verschiedenen Einzelfällen geht, sind u.a.: - Schulangst gerade bei den neuen 5er-Schülern - Schulmüdigkeit / Schulverweigerung - Allgemeine Erziehungsfragen (Grenzen setzen, Medienkonsum, Regelwerk zuhause…) - Mobbing – sehr große zeitliche Inanspruchnahme durch viele notwendige Einzelgespräche mit Tätern, Opfern, Eltern von Tätern, Eltern von Opfern… - Leistungsverweigerung verbunden mit familiärer Problematik (z.B. Trennung, Scheidung, Überlastung bei Alleinerziehenden, psych. Krankheit der Eltern, Alkoholkrankheit…) - Ritzen 3. Elternarbeit Elternarbeit muss m.E. an der Dollinger Realschule eine herausragende Rolle spielen. In zahlreichen Konfliktfeldern und Problemen ist es unabdingbar, bei den Eltern anzusetzen. Wenn Kinder und Jugendliche bereits mit 11, 12, 13 Jahren im Internet oder auf ihren Handys problematische Texte und Bilder (z.B. gewaltverherrlichende, pornographische Bilder) zu sehen bekommen, muss sehr deutlich an die Erziehungsverantwortung der Eltern appelliert werden. Dasselbe gilt auch für andere Themen wie etwa den Umgang mit Alkohol oder für Ausgangsregeln am Abend und am Wochenende. Der Schulsozialarbeiter hat verschiedene dieser Themen auf Elternabenden der Klassen 5 und 6 angesprochen. Zu einzelnen Themen (z.B. Umgang mit Alkohol) wurden Informations- und Diskussionsabende mit externen Referenten organisiert. So wurden z.B. in Kooperation mit dem Elternbeirat der Dollinger Realschule zwei Vortrags- und Diskussionsabende zum Thema „Umgang mit Alkohol – Klartext reden“ durchgeführt. Geplant sind Elternveranstaltungen, um das Thema „Medien – aber sicher“ inhaltlich anzugehen 4. Vernetzung und Kooperation Wie bereits oben erwähnt, braucht Schulsozialarbeit, um effektiv agieren zu können, ein funktionierendes Netzwerk. Nur so ist im Krisenfall schnelle und zielgerichtete Hilfe möglich. Zu diesem Netzwerk gehören Kontakte zu verschiedensten schulinternen und externen Diensten und Einrichtungen, u.a. Schulförderverein, Elternbeirat, SMV, Beratungslehrer, Suchtberatungslehrer, Jugendkunstschule, Kindersportschule, Matthias-Erzberger-Schule, Kreismedienzentrum, Beratungsstellen (Erziehungsberatung, Suchtberatung, sexueller Missbrauch, schulpsychologische Beratungsstelle…), Kinder- und Jugendpsychiatrie und – psychotherapie, den Mitarbeitern des Allgemeinen Sozialdienstes des Jugendamtes, der Polizei (v.a. den Jugendsachbearbeitern), Jugendaktiv mit seinen verschiedenen Arbeitsbereichen, Lernen fördern, Kinderschutzbund, weiteren sozialen (Förder)Einrichtungen, etc. Die Kontakte zu all den Einrichtungen und Personen mussten bzw. müssen noch aufgebaut und laufend gepflegt werden. Um die Qualität der laufenden Arbeit zu sichern, ist zudem der regelmäßige Austausch mit den Schulsozialarbeitern in Biberach, der Fachanleitung innerhalb Jugendaktiv sowie auf Landkreisebene mit den Kollegen im Regionaltreffen Schulsozialarbeit notwendig. 5. Dokumentation Bei der Größe der Schule, der Vielzahl der Gespräche und Kontakte ist die Dokumentation der laufenden Arbeit verständlicherweise äußerst wichtig. Über Gespräche wird jeweils ein Kurzprotokoll erstellt. Zu verschiedensten Themenbereichen sind immer wieder Kurzberichte, Stellungnahmen, etc. anzufertigen (z.B.: Schulentwicklung, künftiges Ganztageszentrum, neue Kletterhalle, Erstellung neue Schulordnung, Konzept Suchtprävention an der Dollinger Realschule…) 6. Schulentwicklung Seit etlichen Monaten laufen die Planungen zum Neubau der Dollinger Realschule auf Hochtouren. Ebenfalls werden ein Ganztageszentrum sowie aller Voraussicht nach eine Kletterhalle neu gebaut. In allen drei Themenbereichen ist es erforderlich, dass sich die Schulsozialarbeit mit ihren Ideen, Zielvorstellungen und Visionen aktiv einbringt. Konkrete Themenfelder und Fragestellungen diesbzgl. sind u.a.: - Wie sollen Räume in den neuen Gebäuden gestaltet und ausgestattet sein, dass diese neben dem normalen Unterricht auch für inhaltliche Projekte im Rahmen der Schulsozialarbeit nutzbar sind? - Wo soll in der neuen Realschule die Schulsozialarbeit, ein Schülercafé… verortet sein? - Wie kann auch die Zusammenarbeit der verschiedenen bei Jugendaktiv angestellten Schulsozialarbeiter zum Nutzen der Kinder und Jugendlichen und damit auch der einzelnen Schulen weiter ausgebaut werden? - Wie kann das Außengelände möglichst so gestaltet sein, dass es für Kinder und Jugendliche attraktiv ist, dass es Lust auf Bewegung macht…, dass es auch ggf. in den Unterricht mit eingebunden werden kann (grünes Klassenzimmer) - Wie soll das Ganztageszentrum inhaltlich und räumlich konzipiert sein? Wie soll das Ganztageskonzept der Dollinger Realschule insgesamt weiterentwickelt werden? Die einzelnen Themen werden in schulinternen Gremien (GLK, Arbeits- und Planungsgruppen…), innerhalb der Trägereinrichtung Jugendaktiv sowie im Rahmen verschiedener Projektgruppen, Besichtigungen… behandelt. 7. Sonstige Arbeitsfelder Tür- und Angelberatung Hiermit ist die alltägliche niederschwellige (und dennoch zeitlich nicht zu unterschätzende) Beratung für Schüler, Eltern und Lehrer gemeint. Inhaltlich geht es z.B. um - die Vermittlung von Kontakten zu Beratungsstellen, Angeboten der Hausaufgabenbetreuung, Nachhilfe…, - Tipps zu allg. Erziehungsthemen (z.B. Thema Grenzen setzen, Bildschirme im Kinderzimmer…) - kleinere Konflikte und Probleme in den einzelnen Schulklassen Betreuung Schülercafé An der Dollinger Realschule gibt es das DoCa – ein Schülercafé, in dem gesunde Pausensnacks, Getränke, Waffeln, Obst… von Schülern für Schüler angeboten werden. Die SchülerInnen werden von einem Lehrer und dem Schulsozialarbeiter in der Organisation unterstützt. Organisiert wurde der Workshop „(Mehr) Bio-Produkte in der Schulverpflegung“, der am 20.10.2010 an der Realschule stattfand. Zum Jahresende hin musste sich der Schulsozialarbeiter aus der laufenden Begleitung des Schülercafé-Teams auf Grund von Zeitmangel zurückziehen und kann seither nur noch punktuell unterstützen (z.B. bei Veranstaltungen, Abwesenheit des betreuenden Lehrers) Mitarbeit an der neuen Schulordnung Der Schulsozialarbeiter wirkt mit in einer Lehrer-Projektgruppe, die sich vorgenommen hat, die aktuelle Schulordnung zu überarbeiten. Wichtige Aspekte in diesem Kontext sind u.a. die künftige Regelung bzgl. Elektronischer Medien (Handy, MP 3 Player…), die Umsetzung der Regeln im Schulalltag, das Thema Hinschauen… Ein besonderes Augenmerk legt die Schulsozialarbeit auf die frühzeitige Einbeziehung von Schülern (SMV), Eltern (Elternbeirat), Hausmeister, Sekretariat in die Weiterentwicklung der Schulordnung. Sowohl an zwei Elternveranstaltungen wie auch an einem Hüttenaufenthalt der SMV, wo jeweils das Thema Schulordnung diskutiert wurde, nahm der Schulsozialarbeiter deshalb teil. Schüleraktionen Soweit es zeitlich möglich ist, beteiligt sich der Schulsozialarbeiter an verschiedenen Schüleraktivitäten. Dazu gehören z.B. die Durchführung eines Tischkicker-Turniers mit den Schülern der 8er-Klassen, die Mitwirkung beim ersten Dolli-Triathlon, bei dem der Schulsozialarbeiter als Photograph die sportlichen Höhepunkte festhielt oder die Durchführung verschiedener „Activity-Übungen“ beim Partyabend im Rahmen des dt.-franz. Schüleraustausches an der Dollinger-Realschule. Leider fehlt gerade für diesen wichtigen Aktionsbereich die Zeit. Es gäbe hier sehr viele Möglichkeiten, sei es auf Basis von Schüler-AG´S oder Freizeitgruppen am Nachmittag, die eine absolute Bereicherung für die Schule darstellen könnten, z.B.: Klettern; Kochen für Jungs; Mädchenfußball; Bogenschießen; Spielewerkstatt; Aktion „die Dolli soll schöner werden“ (Stichwort: saubere Toiletten) 8. Schlussbemerkung – Ausblick - Perspektiven Nach den ersten acht Monaten Schulsozialarbeit an der Dollinger Realschule sollen erste Eindrücke und Erkenntnisse aufgelistet werden: - Schulsozialarbeit ist an der Dollinger Realschule angekommen. Sowohl, Lehrer, Schüler als auch Eltern gehen auf den Schulsozialarbeiter mit ihren Anliegen, Unterstützungswünschen zu und nehmen die verschiedenen Angebote (Beratung, Klassenaktion…) an - Schulsozialarbeit hatte bislang fast gänzlich mit auffälligen Jungs und deren Problemen zu tun. Es stellt sich die Frage: was ist mit den Mädchen? Wo wenden diese sich hin mit ihren Problemen? Es fehlt die weibliche Seite der Schulsozialarbeit. - Es gibt an der Dollinger Realschule eine Vielzahl von Schülern, die zum Teil erhebliche Probleme im Sozialverhalten aufweisen. Meist liegen die Ursachen für die Probleme in den Herkunftsfamilien bei überlasteten, teils hilflosen Eltern. Schulsozialarbeit kommt in diesen Fällen angesichts der hohen Schülerzahlen leider sehr schnell an ihre Grenzen. Intensivere Beratungsarbeit ist durch die Schulsozialarbeit an der Dollinger Realschule nicht zu leisten. - Es gibt an der Dollinger Realschule Mobbingfälle, die mit einem enorm hohen Arbeits- und Beratungsaufwand für die Schulsozialarbeit verbunden sind. Die Mobbingfälle – teilweise in der Freizeit ausgeführt (Cybermobbing) – hinterlassen schmerzhafte Spuren bei Schülern, Schulklassen, Eltern und Lehrern. Schulsozialarbeit allein reicht nicht aus, um diese Prozesse zu stoppen. Nötig ist eine Art Schulkonzept im Umgang mit Gewalt – Ziel muss es sein, dass Schulleitung, Lehrer, Eltern und Schüler an einem Strang ziehen. - Die hohe Schülerzahl – ca. 1100 Schüler in 43 Schulklassen – führt zu einer sehr hohen Arbeitsbelastung. Eine deutliche Schwerpunktsetzung im Arbeitsauftrag (Prävention oder Einzelfallhilfe?) wird unabdingbar sein. Diese wird Einschränkungen bei den Kernleistungen der Schulsozialarbeit und im Erreichungsgrad zur Folge haben - Die Waldtage als Präventions- und Kennenlerntage für die Klassen, Lehrer und Schulsozialarbeit sind zwar zeitintensiv, bieten jedoch sehr viele Chancen für eine positive Entwicklung der Klassengemeinschaften - Für besondere Projekte (z.B. Klassenprojekte zu Themen wie Gewalt, Sucht, elektronische Medien…), Elternarbeit (z.B. Elternseminare zu versch. Erziehungsthemen) ist leider nur sehr wenig Zeit vorhanden. Alles in allem gesehen stellt sich die Arbeit als Schulsozialarbeiter an der größten Realschule Baden-Württembergs als große Herausforderung dar. Klar ist dabei, dass die Rahmenbedingungen mit 75% Stellenanteil für 1100 Schüler alles andere als ideal sind. So empfiehlt der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg in seiner offiziellen Service Broschüre „Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg“ pro 150 bis 200 Schüler eine volle Stelle. Was alles pädagogisch notwendig und bei einer entsprechenden personellen Ausstattung möglich wäre, wurde versucht, im Bericht deutlich zu machen. Wie sich das noch junge Arbeitsfeld Schulsozialarbeit an der Dollinger Realschule in den kommenden Jahren angesichts der Veränderungen (nicht nur) in der Biberacher Schullandschaft weiter entwickeln wird, bleibt auf jeden Fall spannend. |